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Stadtteilthemen

Die Stadtteile Oberwiehre, Oberau und Waldsee

Die drei Stadtteile mit ihren ca. 11.000 Einwohnern bilden vom Dreisamtal her betrachtet das "Tor zur Innenstadt". Umgeben in südlicher Richtung vom Sternwald und in nördlicher vom Hirz- und Schlossberg und mittendurch die Dreisam fließend, sind sie nach wie vor begehrte Wohnquartiere.

Der idyllisch gelegene Waldsee, der Konrad-Guenther- und Möslepark, die Deicheleweiher und die vielen Wander- und Spazierwege entlang der Berghänge sind auch heute noch Naherholungsgebiete, die ihresgleichen in Freiburg suchen. Sie bilden einen Anziehungspunkt nicht nur für die hiesige Bevölkerung, sondern für viele Menschen aus der Stadt.

Der Freiburger Osten ist aber auch ein Zentrum des Sports und anderer Freizeitangebote. Der SC mit seinem Dreisamstadion, das Möslestandion des einstigen deutschen Meisters FFC, das zu einer Kaderschule des SC's umgebaut wurde und den fußballerischen Nachwuchs fördert, die FT 1844, Freiburgs mitgliederstärkster Sportverein und die zahlreichen anderen Sportvereine, sie ziehen nicht nur an Wochenenden Tausende von sportbegeisterten Menschen an. Auch die von dem Architekten Albert Maria Lehr entworfene Stadthalle, in der Musikgrößen wie Herbert von Karajan mit den Berliner Philharmonikern aufgetreten sind, darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Und nicht zuletzt sei auch hier das Strandbad erwähnt, das auf eine lange Tradition zurückblicken kann.

Der "Alte Messplatz" mit seiner Frühjahrs- und Herbstmesse und den zahlreichen anderen Messen war bis zu seiner Verlegung in den Freiburger Westen darüber hinaus 70 Jahre lang das Zentrum vergnügungssuchender Menschen. Das auf diesem Areal entstandene ZO, mit seinen zahlreichen Einzelhandel- und Dienstleistungsangeboten, das 2004 fertiggestellt wurde, soll heute nicht nur als ein Zentrum für die direkten Anwohner, sondern auch Magnet für Menschen aus dem Dreisamtal sein.

Kindergärten und Schulen sind gleichermaßen wie die Kirchen Maria Hilf, Heilige Dreifaltigkeit und Friedenskirche integraler Bestandteil öffentlicher Einrichtungen.

Die Oberwiehre - mit dem dazu gehörenden Stadtteil Oberau - und das Waldseegebiet sind auch heute noch beliebte Stadtteile, deren Wohn- und Lebensqualität von vielen Menschen geschätzt wird.

Historische Ausstellung

Die angefügten Bilder waren Teil der historischen Ausstellung "1000 Jahre Wiehre - Bauen und Leben im Stadtteil" vom 31.5.-  21.6.08 im ZO, Schwarzwaldstr. 78.

Der frühere Bahnübergang Deicheleweiherweg, als die Bahnlinie noch nördlicher verlief
Kreuzung Schwarzwaldstr- Bürgerwehrstrasse
Katholisches Lehrlingsheim 1905 - heute Familienpflegeschule
Die alte Küche des kath. Lehrlingsheimes
Maria Hilf Kirche ca.1930 mit Mutterbrunnen

Marathon 2008

Am Sonntag, den 6. April fand der diesjährige Marathon-Lauf statt.
An der Dreisam-Brücke der Fabrikstraße .......


Stimmung machte UNIT5
Willkommen und Stimmung mit Unit5
Der erste Durchgang
Der erste Halbmarathonläufer bei Km 10.0
Sonnenschein
Das Feld der Halbmarathonläufer
Die Oberau war dicht besäumt
"unsere Läufer: Benedikt Mechler,
Dirk Blens
Dr. Klaus Schüle
Matthias Stuck
und Helmut Thoma
Blickwinkel von UNIT5

50 Jahre Bertholdgymnasium

Das Bertholdgymnasium kurz vor Vollendung des Baus 1958

Das Bertholdgymnasium bezog 1958 seinen Neubau am Hirzberg

 

Mit einem Konzert und einem Festakt zum Schuljahresende hat das Bertholdgymnasium, die mit 758 Jahren älteste Schule Freiburgs, das 50jährige Bestehen seines Neubaus am Hirzberg in der benachbarten Staatlichen Hochschule für Musik begangen. Das Schulgebäude in der Innenstadt war der Bombennacht im November 1944 zum Opfer gefallen.

 

Der Rektor der Musikhochschule begrüßte die Nachbarn gern zu diesem Ereignis und freute sich sicher über die verschiedenen musikalischen Rahmendarbietungen der Schule. Zahlreiche Gäste aus der Politik – manche zugleich ehemalige Schüler – sprachen Grußworte. Auch der Bürgerverein überbrachte Grüße.

 

Bischof Huber, Ratsvorsitzender der EKD und selbst ehemaliger Schüler des BG sprach in seinem Festvortrag über diese Zeit der Lernens im Neubau außerhalb der Stadt und dessen Verlockungen, nachdem man sich zuvor in drangvoller Enge mit dem Friedrichsgymnasium ein Haus geteilt hatte, und über seine Wege zur Bildung: „Bildung ein einem größer werdenden Europa“ – so der Vortragstitel – gelinge auf der Basis humanistischer Werte und Erziehung zu Sozialer Verantwortung. Diese  baut auf eine Kultur der Anerkennung auf“, so Bischof Huber.

Die Vorträge sind unter www.bertholdgymnasium.de nach zu lesen. Die Festschrift mit Beiträgen zahlreicher Autoren erhalten Sie im Sekretariat der Schule Hirzbergstr. 11.

Heidrun Sieß





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